Pyrenäen, Tag 3

Die Route bei GPSies

 

 

Die Strecke

 

Dies war der entfernteste Punkt meiner Tour, von jetzt an geht's wieder Richtung Heimat. Doch zuerst muss etwas Öl her, der letzte Rest ist aufgebraucht. Ist ja enorm, was die Mühle hier unten an Öl säuft. Scheint wohl an der Hitze zu liegen. Also, Töffhändler oder Werkstatt: Fehlanzeige, gibt's nicht. Gut Tankstellen: Öle für Autos oder 2-Tackter.

 

Ich hab dann an ner Tankstelle einen GS-Fahrer aus Madrid getroffen, der konnte mir mit etwas Öl aushelfen.

 

Ok, weiter Richtung Osten: Die N-260 ab Biasca. Seit heute kenne ich auch die Halbwertszeit spanischer Strassen: Bei viel Verkehr, 2 Jahre. Vor 2 Jahren war die noch nigelnagel neu. Weiter in der Pampa draussen ist sie noch wunderbar.

 

Viele Motorradfahrer sind unterwegs, speziell viele BMWs. Wird wohl noch der Ausgangsrayon vom BMW-Treffen in El Formigal sein, von dem mir der Öl-Spender erzählt hat. Also aufpassen, die Rennleitung ist sicher auch hier. Weiter draussen nahm der Verkehr und die Dichte der BMWs deutlich ab und die Strasse lud wieder ein.

 

Ich verliess die N-260 für einen Abstecher durchs Valle de Lierp. Hallo, so breit hab ich die Strasse laut Google Maps aber nicht in Erinnerung. Die war neu, macht aber nichts. Dann war die Strasse unverhofft zu Ende, wie konnte es auch anders sein. Quer durch die Baustelle, einen Kilometer Berg- und Talbahn.

 

Tausende von Kurven später bog ich wieder in die Zufahrtsstrasse nach Andorra ein, hier war wieder Vorsicht angebracht. Das Hotel, ein Biker-Hotel (ich kenne es von früheren Jahren), von Holländern geflutet.

 

Hotel Residencia L'Aldosa, Andorra