Hinreise, Tag 3

Die Route bei GPSies

 

 

Die Strecke

 

Oben raus über den Gorges de Durbie nach Westen, nach St. Affrique. Aus einem ganz profanem Grund. Ich kannte da, Cedric sei dank, einen Geldautomaten. Ist so eine Sache mit Kreditkarten, die wollen neuerdings einen Code und ich weiss ihn immer noch nicht.

 

Die einte oder andere Kreuzung kannte ich schon von Googles Streetview - sehr zu empfehlen beim Tourenplanen in Frankreich. Frankreich ist beinahe zu 100% von StreetView erfasst, hilft ungemein beim Entscheid 'Will ich diese Strasse nach einem langen Tag noch fahren?'. Der Länge nach durch den Languedoc, auch hier einige Deja-Vus von letztem Jahr.

 

Auf der Hauptstrasse von den Hügeln runter, noch einen Autofahrer mit Zürcher Nummernschild überholt und wieder beinahe die Abzweigung verpasst. Quer durch die Ebene von Carcasonne, den Pyrenäen zu. Noch einmal getankt, ich fuhr ja schon letztes Jahr auf dem Zahnfleisch durch die Ausläufer der Berge.

 

Spät abends über den Port de Lers, ein Traum. Ausser den Kühen. Ja, so ein südfranzösischer Viehtrieb, die Kühe vorneweg, der Hirte mit dem Auto, hupend und mit dem Stock auf den Kotflügel hauend, hintendrann.

 

Oust:
Zuerst Skihütte, dann familiär bei Uwe und Sabine, weiss gedeckt im Flüsterton heute, das Niveau steigt:

 

- Fisch, ich konnte mich mit der Serviertochter darauf einigen, dass er aus dem Salzwasser sei
- Ente, serviert mit den Geschmacksrichtungen Banane, Kürbis, Honig
- Käse mit Feigen
- Turm zu Babel, mehrschichtiges Gebilde, Quarktorten ähnlich, mit Etagenböden aus gebranntem Zucker, daneben Zimmtsorbet.

 

L'Hôtel de la Poste, Oust