Pyrenäen, Tag 4

Die Route bei GPSies

 

 

Die Strecke

 

Wieder nach Hause zu. Da mir die D618 bisher so gut gefallen hat, wollt ich nun den Ast gegen Osten nehmen. Zuerst die D125 nach Norden zu. Für eine so grosse Strasse hatte die wenig Verkehr, dafür stellenweise Rollsplit. In Cierp-Gaud meinte mein Navi ich solle abbiegen, den Col de Mente hinauf, über die D44. Stellte sich als weise hinaus. Der Mente hat eine breite, gut ausgebaute Strasse mit gutem Belag. Es hatte zwar wieder viele Radfahrer, jedoch kaum Autos. Über den Pass kamen mir 7 Autos entgegen, plus 3 in bereits wieder bewohntem Gebiet. Ein riesen Hit. Direkt anschliessend kommt der Col de Portet d'Aspet, wieder auf der D618. Auch eine breite Strasse, weniger ausgebaut, mit schlechterem Belag. Hatte deutlich weniger Radfahrer, aber nicht mehr Autos. Sogar eine Harley hab ich gesehen.

 

Im Tal unten war die D618 zum Teil richtig holprig. Da ich mit den kleinen Passstrassen gute Erfahrungen gemacht habe, entschloss ich mich spontan den Col de Core auf der D17 zu fahren. Verkehr hatte die Strasse nur bis in die letzten Dörfer, danach war er schön zu fahren. Der Lac Bethmale schien mir auch einen Abstecher wert, wegen Spritmangel hab ich den ausgelassen. Hätte auch so gereicht, obwohl die erste Tanke auf der anderen Seite doch tatsächlich geschlossen war. Zum Glück war die Nächste nur 2km weiter.

 

Die D618 weiter das Tal hinunter, auf mässigem Belag durch eine schöne Schlucht nach Massat. Weiter der D618 nach, auf einem mässigen Belag mit wenig Verkehr über den Col de Port nach Tarascon-sur-Ariège. Anschliessend über die N20, die hier den Charackter einer Schnellstrasse hat nach Ax-les-Thermes.

 

Da bin ich abgebogen auf die D25 den Col du Pailhérès hinauf. Der Pailhérès ist zweiseitig. Von Westen her ist die Strasse breit, mit eine mässigen Belag. Die Ostseite hingegen ist auf den obersten 500 Höhenmetern einspurig, mit neuem Belag. Gleichviele Autos wie auf dem Col de Mente, eines davon allerdings ein Wohnmobil. Es war mit manövrieren beschäftigt, da zwei Autos kreuzen wollten. Ich kam aber problemlos an denen vorbei.

 

Am Fusse des Passes mündet die Strasse in die D116. Ein richtig holpriger Belag, aber eine Kurve nach der Anderen. Seit heute weiss ich, dass bei meiner kleinen GS auch etwas Anderes als meine Zehen kratzen kann. In Schräglage bei einem bösen Schlag mit richtig kratzendem Geräusch voll durchgefedert. Zum Schluss führte die Strasse noch durch den Gorges de'l Aube, kurz vor Axet.

 

Von Axet über kurze Stücke der D117/D118 bis Cuiza. Dort bin ich auf die D613 eingebogen. Dies ist wieder ein Hammerstück. Breite Strasse, grösstenteils guter Belag, kaum Verkehr, Kurven ohne Ende. Zuerst geht die Strasse noch durch kleine Schluchten den Berg hoch auf Col de Paradis, der ist allerdings nur 622m hoch, danach gehts über sanfte, nicht enden wollende Hügel, der Ebene zu. Jeden Höhenmeter runter nahm der Wind zu. Am Schluss hatte ich auch beim Gerdeausfahren eine beträchtliche Schräglage. Wegen den hohen Geschwindigkeiten, des Windes und der Kurven nochmals richtig Arbeit zum Schluss des Tages. So gings bis St-Laurant-de-Cabernisse, woch auf die D111 nach Moux einbog. Übernachtet hab ich bei Holger (danke Ursula).

 

Das Hotel:
Las Clauzes, Moux

 

gutes Essen, kein WLAN, keine Kreditkarten.