Pyrenäen, Tag 2

Die Route bei GPSies

 

 

Die Strecke

 

Also am Morgen dann wieder Richtung Grenze, diesmal zur Spanischen. Unterwegs noch in einem Einkaufscenter, dem River, haltgemacht und Zigaretten und was zu futtern gekauft. Die Spanier namens deutlich lockerer mit der Kontrolle.

 

Zum Verkehr: Die ganze Hauptstrasse von Nord nach Süd durch Andorra, praktisch die einzige durchgehende Strasse, führt wirklich viel Verkehr, auch an Morgen. Ebenso natürlich die Zufahrtsstrass en von und zu Andorra. Das hielt an, an La Seu d'Urgell vorbei, bis Adrall. Da bin rechts abgebogen, auf die N-260 bis Sort. Eine wunderbare Strasse, wenig Verkehr, guter Belag, enge Kurven. Die ganze N-260, nicht nur der heute benutzte Teil, sei ein Hit. So der Tourguide aus dem Hotel Aldosa.

 

Dann die über C-13/C-28 das Vall d'Aneu hoch. Das Tal ist ein Mekka für Riverrafting und Anverwandtes, Sort ist der Hauptort dafür. Die Strasse: Wenig Verkehr, neuer Belag (die ersten 25km noch schwarz), weite Kurven. Passt auf die Geschwindigkei t auf, auch die Spanier haben Radar. Kurz nach Sorpe ist die Strasse plötzlich sehr schmal, ist aber nur kurz, so ein/zwei Kilometer.

 

Dann gehts hinauf auf den Port de la Bonaigua. Die Tafeln mit den Kühen auf der Strasse kennen wir, haben die hier auch. Nur stehen hier Pferde auf der Strasse rum. Sie sind aber auch nicht intelligenter als unsere Rindvieher, stehen einfach auf der Strasse rum, wärend die Autofahrer wie blöde Hupen. Naja, irgendwann sind sie dann gegangen.

 

Über Vielha weiter nach Norden und bei Bosset abgebogen, den Col de Portillon (N-141/D618A) hinauf. Die Strasse: Wie gehabt wenig Verkehr, der Belag etwas älter, teilweise Löcher, enge Kurven, ein Hit.

 

So kam ich nach Bagnierès-de-Luchon. Sagte ich schon, dass mich die Holländer verfolgen? Nein? Also sie tun es. Nicht nur das dieses Hotel wieder von einem Holländer geführt wird, nein die Holländer haben die ganze Stadt eingenommen. Man sieht sie rudelweise.

 

Was gibts eigentlich in dieser Stadt? Na klar, Motorradfahren, man ist ja schliesslich in den Pyrenäen. Ich sah aber auch Veranstalter von Raftingtouren und Bikeshops an prominenter Lage. Gemeint sind Velos, also die, die einem immer im Wege stehen. Allerdings muss ich sagen, heute sind mir keine Radfahrer negativ aufgefallen.

 

Und dann natürlich die Bäder, die ganze Gegend scheint berühmt für Bäder.

 

Das Hotel? Naja, unpersönlich, ohne eigenes Restaurant, dafür mit Kühlschrank im Zimmer. Und der Consierge fällt nicht aus den Latschen, wenn Du in verschwitzen Töffklamotten vor im stehst. WLAN finktionierte picobello.

 

Das Hotel:
Hotel Panoramic, Bagnierès-de-Luchon, FR

 

Hab ich die Temperaturen vergessen? Ja? Oh, war das angenehm mit 25°C auf 2000m Höhe. Die Kehrseite? Ja, hier unten waren es 37°C.