Pyrenäen 1, Tag 1

Die Route bei GPSies

 

 

Die Strecke

 

Da ich einigermassen früh weg kam, wählte ich die Strecke über den Col du Pillon und den Col de la Croix bis ins Wallis. Gute Strasse, sehr schön zu fahren, kein Verkehr. Mir kamen über den Col de la Croix keine 20 Fahrzeuge entgegen.

 

Dann den Grossen Sankt Bernhard hoch, da war der Verkehr doch gleich wieder viel dichter. Der Verkehr in den Baustellen wurde jetzt im Einbahnsystem mit Ampeln geführt. Vorteil: Kein Schotter und die Autos lassen sich vor den Ampeln einfacher überholen.

 

Runter nach Aosta, da wurde es schon wieder warm. Leider setzte auch gerade der Berufsverkehr ein. So entschloss ich mich die Autobahn Richtung Courmayeur zu nehmen, mindestens mal bis zur nächsten Ausfahrt. Die ist dann aber ziemlich weit und mein Navi wollte da, bei Morgex, auch schon wieder von der Autobahn runter. Dass muss dann ja kurz vor Courmayeur sein. Na ja, dachte ich, so spannend ist die Landstrasse nach Courmayeur nun auch wieder nicht.

 

Also runter von der Autobahn und den Kleinen Sankt Berhard hoch. Dachte ich. Irgendwann kam mir die Strasse aber ein wenig klein vor und Verkehr hats auch zuwenig. Angehalten, das Navi rausgezoomt, die Karten ware ja im Gepäck. Aber doch: Alles den Berg hoch, geradeaus bis zum Kl. Sankt Bernhard. Aber das war definitiv nicht die Strasse vom letzten Mal, sie fing mir jedoch an zu gefallen. Guter Belag, auf zwei Spuren ausgebaut, kein Verkehr, Kurven ohne Ende. Oben auf der Passhöhe hiess er Colle San Carlo und ist doch 1971m hoch. Ein absoluter Hit.

 

Wieder runter, bei La Thuile treffe ich wieder auf die normale Strasse. Und auch wieder auf das am Kl.Sankt Bernhard übliche Wetter. Es regnete. Den ganzen Tag lang tropfte es immer wieder aufs Visier, die Strasse benetzen vermochte es aber nicht. Jetzt regnete es richtig, nicht wie aus Kübeln, aber doch. Ich weiss jetzt auch: Ein Gipfelhalt im Regen ist nicht zu empfehlen. Und der Pass lag wieder im Nebel. Der oberste Teil der Abfahrt war wie letztes mal ein richtiger Blindflug.

 

Übernachtet hab ich im Hotel Belvedere auf halber Höhe der Südseite des Passes. Es liegt auf etwa 1400m und ist somit im Sommer nicht zu heiss. Ein kleines familiäres Hotel, von zwei Holländern geführt. Für die nicht französichkundigen wie mich sprechen sie ein wenig englisch. Gefällt mir. Nur das WLAN bricht dauernd zusammen.

Das Hotel:
Hotel Belvedere, Seez, FR